Projektberichte
Unser Pflanzpartner in Nepal – Friends of Nature Nepal (FON) setzt erfolgreich Pflanzprojekte in den Regionen Kaski and Dhading um. Insgesamt konnten wir durch Ihre Unterstützung mehrere tausend Bäume pflanzen. Die Pflanzung wurde wieder in Kooperation mit der örtlichen Bevölkerung durchgeführt. So ist gewährleistet, dass die Bäume von den Menschen vor Ort nicht nur genutzt sondern auch gepflegt und behütet werden.



Projektberichte
- Projektbericht 2025 (PDF – engl.)
- Projektbericht 2024 (PDF – engl.)
- Projektbericht 2023 (PDF – engl.)
- Projektbericht 2022 (PDF – engl.)
Projektbeschreibung:
Der Distrikt Dahding befinden sich nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu in Nepal am Fuße großer Bergmassive. Die Regeion war einst reich an Wäldern, die jedoch durch menschliche Aktivitäten in der Vergangenheit abgeholzt wurden. Heute sind diese Flächen soweit degradiert, dass sie für die landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr nutzbar sind. In Kooperation mit unserem Partner FON, werden wir diese Flächen wieder aufforsten.


Die Wiederaufforstung der Flächen erfolgt mit der lokalen Bevölkerung. Hier werden insbesondere Frauen gefördert, die sonst kaum Chancen auf eine eigenes Einkommen haben.
Gepflanzt werden verschieden heimische Baumarten und auch Sträucher für die spätere Nutzung. Es entsteht kein Urwald, sondern die Menschen werden die Bäume und Sträucher für Bauholz, Brennholz, Tierfutter und Medizin nutzen.

Ein kleines Video über unsere Pflanzung im Jalapa, Nepal.
Herzlichen Dank an alles Spenderinnen und Spender.
Projektbeschreibung
Das Dorf Jalapa befindet sich im Khotang Distrikt im Osten von Nepal, südlich vom Mount Everest. Das Dorf liegt auf rund 1600 m Höhe, eingebettet in umliegenden Höhenzügen. Das Klima ist noch immer sehr mild mit ausreichend Niederschlag. Die örtliche Bevölkerung lebt vor allem von landwirtschaftlicher Produktion und Viehzucht.
Auch wenn die Gegend noch recht waldreich ist, wurden viele Wälder für landwirtschaftliche Flächen (Terrassenfelder) gerodet, um den Lebensunterhalt zu sichern. Das Sammeln von Brennholz ist nach wie vor die Hauptursache für die Waldzerstörung in diesem Gebiet.
Die lokalen Gemeinden leisten sehr viel Aufklärungsarbeit und versuchen die vorhandenen Wälder mit staatlicher Unterstützung durch die Forstverwaltung zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Dazu werden, wie in Deutschland auch, Waldbewirtschaftungspläne für einen Zeitraum von 5-10 Jahre (Deutschland 10 Jahre) aufgestellt. Zu den vorrangigen Aktivitäten der meisten Gemeindewälder gehört die Wiederaufforstung der degradierten Wälder.


Gemeinsam mit der örtlichen Kommune und unserer Partnerorganisation Friends of Nature Nepal (FON), wollen wir 20.000 qm Wald als Pilotprojekt aufforsten. Die Pflanzung wird nicht, wie in Deutschland, von Forstarbeitern durchgeführt, sondern von der indigenen Bevölkerung und den lokalen Gemeinschaften (IPLCs) sowie den Schülern und Schülerinnen der Jyoti Higher Secondary School, Japla. Mit dieser kollektiven Gemeinschaftsaktion wollen wir das Bewusstsein für den Schutz der Wälder stärken und die Verbindungen zwischen den Wäldern, den IPLCs und den zukünftigen grünen Vordenkern – den Schülern – festigen. Die aktive Einbindung der lokalen Interessengruppen während des gesamten Aufforstungsprozesses, d.h. von der Planung über die Pflanzung der Bäume bis hin zum Schutz und der regelmäßigen Pflege der gepflanzten Bäume, ist die Voraussetzung für das dauerhafte Bestehen des neu gepflanzten Waldes. Unser Partner FON besitzt sehr viel Erfahrung in der Umweltbildung, der Aufforstung mit IPLCs und Schülern und Studenten.
Die Pflege des Waldes wird nach erfolgreichem Anwuchs durch die lokale Waldgemeinschaftsnutzergruppe (CFUG) und der Schule erfolgen. Der entstandene Wald wird in Zukunft von der CFUG und der Schule nachhaltig bewirtschaftet. Neben Holz (Nutzholz, kleines Rundholz für die Landwirtschaft und Brennholz) werden auch die Samen der Bäume (kulturelle Bedeutung), die Rinden (medizinischer und kommerzieller Wert) und Früchte der Bäume genutzt.
Daher pflanzen einen Mischwald aus acht verschiedenen Baumarten, um eine hohe Artenvielfalt sowie eine vielfältige Nutzung für die Menschen zu erzielen. Darunter sind die Nepalesische Erle (Alnus nepalensis), die Himalaya Kirsche (Prunus cerasoides), die Nemodi-Kiefer (Pinus roxburghii), der Feigenbaum (Ficus semicordata) oder der Perlenbaum (Elaeocarpus Ganitrus ).
