Bäume spenden für Jalapa / Nepal


Bergkirsche für Jalapa

Nepalerle für Jalapa

Sie erhalten: Eine Urkunde, eine Spendenbescheinigung oder einen Spendennachweis


Das Pflanzprojekt in Jalapa / Nepal

Projektbeschreibung

Das Dorf Jalapa befindet sich im Khotang Distrikt im Osten von Nepal, südlich vom Mount Everest. Das Dorf liegt auf rund 1600 m Höhe, eingebettet in umliegenden Höhenzügen. Das Klima ist noch immer sehr mild mit ausreichend Niederschlag. Die örtliche Bevölkerung lebt vor allem von landwirtschaftlicher Produktion und Viehzucht.

Auch wenn die Gegend noch recht waldreich ist, wurden viele Wälder für landwirtschaftliche Flächen (Terrassenfelder) gerodet, um den Lebensunterhalt zu sichern. Das Sammeln von Brennholz ist nach wie vor die Hauptursache für die Waldzerstörung in diesem Gebiet.
Die lokalen Gemeinden leisten sehr viel Aufklärungsarbeit und versuchen die vorhandenen Wälder mit staatlicher Unterstützung durch die Forstverwaltung zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Dazu werden, wie in Deutschland auch, Waldbewirtschaftungspläne für einen Zeitraum von 5-10 Jahre (Deutschland 10 Jahre) aufgestellt.  Zu den vorrangigen Aktivitäten der meisten Gemeindewälder gehört die Wiederaufforstung der degradierten Wälder.

Jalapa Nepal - Wiederbewaldung degradierter Flächen

Gemeinsam mit der örtlichen Kommune und unserer Partnerorganisation Friends of Nature Nepal (FON), wollen wir 20.000 qm Wald als Pilotprojekt aufforsten. Die Pflanzung wird nicht, wie in Deutschland, von Forstarbeitern durchgeführt, sondern von der indigenen Bevölkerung und den lokalen Gemeinschaften (IPLCs) sowie den Schülern und Schülerinnen der Jyoti Higher Secondary School, Japla. Mit dieser kollektiven Gemeinschaftsaktion wollen wir das Bewusstsein für den Schutz der Wälder stärken und die Verbindungen zwischen den Wäldern, den IPLCs und den zukünftigen grünen Vordenkern – den Schülern – festigen. Die aktive Einbindung der lokalen Interessengruppen während des gesamten Aufforstungsprozesses, d.h. von der Planung über die Pflanzung der Bäume bis hin zum Schutz und der regelmäßigen Pflege der gepflanzten Bäume, ist die Voraussetzung für das dauerhafte Bestehen des neu gepflanzten Waldes. Unser Partner FON besitzt sehr viel Erfahrung in der Umweltbildung, der Aufforstung mit IPLCs und Schülern und Studenten.

Die Pflege des Waldes wird nach erfolgreichem Anwuchs durch die lokale Waldgemeinschaftsnutzergruppe (CFUG) und der Schule erfolgen. Der entstandene Wald wird in Zukunft von der CFUG und der Schule nachhaltig bewirtschaftet. Neben Holz (Nutzholz, kleines Rundholz für die Landwirtschaft und Brennholz) werden auch die Samen der Bäume (kulturelle Bedeutung), die Rinden (medizinischer und kommerzieller Wert) und Früchte der Bäume genutzt.
Daher pflanzen einen Mischwald aus acht verschiedenen Baumarten, um eine hohe Artenvielfalt sowie eine vielfältige Nutzung für die Menschen zu erzielen. Darunter sind die Nepalesische Erle (Alnus nepalensis), die Himalaya Kirsche (Prunus cerasoides), die Nemodi-Kiefer (Pinus roxburghii), der Feigenbaum (Ficus semicordata) oder der Perlenbaum (Elaeocarpus Ganitrus ).

Die degradierten Waldflächen werden im Spätsommer 2021 mit acht verschiedenen Baumarten wiederbewaldet.

Mit Ihrer Baumspende unterstützen Sie:

  • Die Wiederbewaldung / Wiederaufforstung degradierter Flächen
  • Die Umweltbildung von Schülerinnen und Schülern
  • Die Förderung der biologische Vielfalt
  • Die Speicherung von CO2 in Bäumen
  • Die gemeinnützige Arbeit der Stiftung Unternehmen Wald und FON

Nepal

Das kalte und karge Himalaya Gebirge mit dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest, ist für die meisten Menschen die Assoziation mit Nepal. Dabei gehört Nepal zu den 34 Biodiverstiäts-Hotspots der Welt. Die acht verschiedenen Klimazonen haben eine einzigartige Vielfalt hervorgebracht, mit ganz unterschiedlichen Lebensräumen. Sie reichen von tropischen Regenwäldern in den Tieflagen in denen Nashörner und Bengalische Tiger leben bis hin zu den Hochlagen, dem Lebensraum des Schneeleoparden.
Nepal ist ein relativ armes Land. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Dies wirkt sich auf die Wälder aus. Zwischen 1990 und 2005 hat Nepal ein Viertel seiner Waldfläche durch illegale Abholzung und Ackerlandgewinnung verloren. Dieser Prozess hat sich in den letzten Jahren zwar insgesamt umgekehrt, dennoch leiden die tropischen und subtropischen Wälder nach wie vor unter Waldverlust. Im Hochland wurde mit staatlicher Unterstützung die Wiederaufforstung von degradiertem, ehemaligem Ackerland gestartet. Das landesweite Ziel ist die Erhöhung des Waldanteils auf 45 % der Landesflächen. Dieses Ziel ist nicht aus Landesmitteln zu finanzieren. Daher sind viele internationale NGOs und Initiativen in Nepal aktiv und leisten einen Beitrag zur Waldbewirtschaftung einschließlich der Wiederaufforstung der Wälder.

FON – Partner der Stiftung

Die Stiftung Unternehmen Wald kooperiert bei dem Wiederaufforstungsprojekt in Jalapa mit der nepalesischen Naturschutzorganisation Friends of Nature Nepal (FON). Ihr Vizevorsitzender, Dr. Prem Raj Neupane, arbeitet seit 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltforstwirtschaft der Universität Hamburg. FON hat sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt in Nepal zu erhalten und zu fördern. Dazu gehört auch die Wiederaufforstung degradierter Flächen. FON arbeitet mit den lokalen Behörden zusammen und bezieht die IPLCs und die Jugend in die Aufforstungsprogramme mit ein. Die Einbindung der lokalen Gemeinden und der Jugend ist wichtig, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Wälder zu schärfen und das Wissen für die nachhaltige Nutzung der Waldressourcen zu erweitern.

FON arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit internationalen Partnern zusammen, darunter die Welthungerhilfe und die Universität Hamburg. Mehr zur Organisation FON erhalten Sie auf www.fonnepal.org

Eulenfest von FON