Waldschutz

Unter Waldschutz (auch Forstschutz) werden in der Forstwirtschaft Maßnahmen zum Schutz von Wäldern und Baumbeständen vor Schäden jeglicher Art verstanden. Dabei werden sowohl die forstwirtschaftlichen wie auch die nicht-materiellen Ansprüche (wie Erholung, Klimawirkung oder Landschaftsgestaltung) an den Wald als schützenswert betrachtet.

Waldschutz – Forstschutz

Die Leistungsfähigkeit des Waldes wird sowohl von biotischen wie auch von abiotischen  Faktoren bedroht. Darüber hinaus kann der Wald auch durch forstwirtschaftliche Maßnahmen geschädigt werden, beispielsweise durch Rückeschäden.

Biotische Faktoren:

  • Schadinsekten wie Borkenkäfer (z. B. Buchdrucker und Kupferstecher an Fichte), Eichenwickler oder Schwammspinner
  • Wildverbiss
  • Pilzschäden

Abiotische Gefahren:

  • Klima­einflüsse (Wetter) wie Sturm (Sturmholz), Schnee, Eis, Frost, Trockenheit, Hitze und Blitz­schlag
  • Feuergefahr (Waldbrand)
  • Eintrag von Schadstoffen (Waldsterben)