Vom Fichtenforst zum Mischwald

Bronchicum unterstützt Waldumbau im Wulksfelder Wald

Viele Wälder im Norden Hamburgs sind durch die Nachkriegsaufforstungen geprägt. Als schnellwachsende Baumart, mit einer vielseitigen Verwendung im Holz- und Möbelbau, wurde die Fichte großflächig gepflanzt. Auf weiten Flächen entstanden Monokulturen, die heute für Probleme sorgen.

Die feuchten Standorte sind für die Fichte nicht geeignet, so dass fast jährlich Schäden durch Stürme zu beklagen sind. Hinzu kommt der regelmäßige Borkenkäferbefall, der durch seinen Fraß zusätzlichen Schaden anrichtet. So entschied sich die Forstverwaltung im Zuge einer nachhaltigen und ökologischen Bewirtschaftung der Wälder, standorttypisches Laubholz wie Buche und Eiche als neue Waldgeneration zu pflanzen. In den letzten Jahren wurden deshalb viele hiebsreife Fichtenbestände mit Laubholz „unterbaut“. So auch im Wulksfelder Wald, wo mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald, rund 3000 Buchen und Eichen gepflanzt wurden. Die neue Waldgeneration wird vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten und so die ökologische Vielfalt und damit auch die Stabilität erhöhen.

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