Obstbäume für Berlin

Bronchicum fördert Anlage einer Streuobstwiese

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Berlin e.V. (SDW) betreibt im Grunewald ein Haus des Waldes mit einem ökologischen Schaugelände. Wald- und umweltpädagogische Angebote für die Berliner Bevölkerung werden dort erfolgreich angeboten. Wie auch in anderen Städten ist eine schleichende Naturentfremdung der Stadtbewohner zu beobachten. Gerade bei Kindern wird dies immer wieder deutlich. Um dieser entgegenzuwirken rief die SDW im September letzten Jahres zu einem großen Malwettbewerb für Berliner Kinder zum Thema „Streuobstwiesen“ auf.


Streuobstwiesen sind Flächen mit alten Obstbaumsorten, die einen hohen Naturschutzwert aufweisen, aber kaum noch bewirtschaftet werden. Bis zu 3000 Tier- und Pflanzenarten können Streuobstwiesen beherbergen. Nicht nur der hohe Naturschutzwert, sondern auch die Bewahrung alter und seltener Obstsorten und das prägende Landschaftsbild, machen Streuobstwiesen zu einem erhaltenswerten Naturgut.

Der Obstbaum übt gerade auf Kinder eine besondere Anziehungskraft aus. Jeder kennt Kirschen, Äpfel oder Birnen als Frucht oder als Getränk und so lag es nahe, unter den Einsendern 20 Obstbäume zu verlosen. Mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald konnten die alten und seltenen Obstbäume als so genannte Hochstämme bezogen werden. Bei einem Hochstamm beginnt die Krone erst nach rund 2m, so dass Höhlenbewohner in einer ausreichenden Sicherheitshöhe ihre Höhlen zimmern können.

Ende Oktober trafen sich die kleinen Malkünstler mit Ihren Eltern im Tegeler Forst und pflanzten gemeinsam mit der SDW und der Försterei bei einem Erntedankfest ihren Obstbaum. Und da die Aktion so erfolgreich war, werden im März mit einigen Kitas weitere 15 Obstbäume mit Unterstützung von Brochicum und der Stiftung auf der Obstwiese im Tegeler Forst gepflanzt.

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