Holzeinschlag Deutschland 2012

Holzeinschlag ist gefallen
Vor allem bei Fichte fiel der Einschlag um 10%.

2012 sank das Einschlagsergebnis in Deutschland um rund 6,8 Prozent. Das ergaben Auswertungen des BMELV auf der Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes. Die Holzentnahme ging von 56,14 Millionen Kubikmeter (2011) um rund 3,8 Millionen Kubikmeter auf rund 52,34 Millionen Kubikmeter im Jahr 2012 zurück. Damit war nach drei Anstiegen in Folge erstmals wieder ein niedrigerer Holzeinschlag in Deutschland zu verzeichnen.

Stark betroffen war der Einschlag der Holzartengruppe Fichte, mit einem Minus von rund 10 Prozent, bzw. rund 2,9 Millionen Kubikmeter. Besonders zurückhaltend waren dabei die Privat- (-15,8 Prozent) und Körperschaftswaldbesitzer (- 9,7 Prozent), während im Bundes- und Landeswald die Einschlagsergebnisse auf dem Niveau des Vorjahres nahezu gehalten wurden. Der Rückgang bei der Fichte ist besonders markant, da die heimische Holzwirtschaft in besonderem Maß vom Nadelholzeinschlag und im Besonderen von der Holzartengruppe Fichte abhängig ist. Sie macht nahezu die Hälfte des Holzeinschlags in Deutschland aus.

Quelle: Bundeslandwirtschaftsministerium

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