Waldschäden durch Kyrill

Vom 18. auf den 19. Januar 2007 fegte Orkan “Kyrill” über Europa hinweg. In Deutschland lagen die Windgeschwindigkeiten bei kaum zuvor erreichten 200 km/h. Zwar blieb die vorläufige Schadensbilanz mit 26,5 Millionen Festmetern (Fm = 1m³) angefallenem Schadholz auch hinter früheren Stürmen wie “Lothar” (26.12.1999, 34 Mio. Fm) oder den Orkanen “Vivian” und “Wiebke” (Februar 1990, ca. 73 Mio. Fm) zurück, aber insbesondere in NRW sind die Folgen deutlich sichtbar.

Die Schäden in den Bundesländern im Detail:
NRW (v.a. Sauer- und Siegerland): 10 Mio. m³
Hessen und Bayern je 4 Mio. m³
Thüringen: 2,2 Mio. m³
Niedersachsen: 2 Mio. m³
Rheinland-Pfalz: 1,3 Mio. m³
Sachsen und Sachsen-Anhalt je ca. 1 Mio. m³
sowie ca. 1 Mio. m³ in den übrigen Ländern.

Im restlichen Europa fielen ca. 20 Mio. m³, davon 12 Mio. m³ in Tschechien, 3,4 Mio. m³ in Österreich und 3 Mio. m³ in Polen. Zusätzliche Schäden mit 12 Mio. m³ entstanden durch Orkan “Per” in Mittelschweden. Das gesamte gefallene Holz von Orkan Kyrill kann – zum Großteil wie regulär geschlagenes Holz – von der Holzwirtschaft genutzt werden. Der Holzmarkt befindet sich in einem konjunkturellen Aufschwung und kann aufgrund der guten Nachfrage im In- und Ausland die Mengen aufnehmen.

Keine Kommentare

No comments yet.

RSS  Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Sorry, the comment form is closed at this time.

rssRSS
Powered by WordPress