Waldpflege

Unsere Wälder erfüllen vielfältige Funktionen:
Oftmals soll der Wald dabei unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden: Die Wirtschaft muss mit dem qualitativ hochwertigen Rohstoff Holz versorgt werden, der Waldeigentümer möchte Erträge aus dem Wald erwirtschaften und für die Gesellschaft rücken die Aspekte Umwelt und Naturhaushalt wie auch der Wunsch nach Erholung in den Mittelpunkt.

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Nur selten entwickeln sich Wälder ohne Einwirkung des Menschen auf eine Weise, die diese Bedürfnisse zu befriedigen erlaubt. Denn die Natur verfolgt nicht selbstverständlich die vom Menschen gesetzten Ziele. So sind beispielsweise die Qualität des Holzes, Mischungsverhältnisse im Wald und die Stabilität der unterschiedlichen Baumarten nicht unbedingt Ziele der Natur. Für den Menschen ist Waldbewirtschaftung also unerlässlich.

Alle waldbaulichen Maßnahmen, die der Umsetzung dieser Ziele und Aufgaben dienen, werden als Waldpflege bezeichnet. Die Waldpflege ist somit ein geeignetes Instrument zur nachhaltigen Sicherung der vielfältigen Waldfunktionen.

Die Waldpflegemaßnahmen orientieren sich an der Entwicklung des Bestandes. Sie werden in

  • Jungwuchspflege
  • Jungbestandspflege
  • Durchforstung
  • Verjüngung

unterteilt. Im Folgenden stellen wir alle wesentlichen Maßnahmen dieser drei Stadien vor und erläutern sie.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass die Inhalte der folgenden Kapitel zum größten Teil aus dem Waldbaulehrbuch „Die Waldpflege” von Prof. Dr. Ulrich Weihs stammen. Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals für die kostenlose Veröffentlichung herzlichst bedanken.

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