Neue Waldränder für den Kaufunger Wald

Bronchicum unterstützt Anlage von Waldinnenrändern

Der Kaufunger Wald ist ein großes Waldgebiet zwischen Niedersachsen und Hessen. In den vergangenen Jahren sind durch die großen Stürme Kyrill, Emma und Xyntia große Freiflächen entstanden, die sukzessiv wieder aufgeforstet worden sind. Zwischen den Flächen und entlang von Waldwegen entstand durch die Kahlflächen die einmalige Chance, wertvolle Waldinnenränder mit heimischen Sträuchern zu pflanzen.

Diese Gelegenheit nahm das Forstamt Münden im südlichen Niedersachsen wahr und beschloss mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald, Waldinnenränder im Kaufunger Wald zu pflanzen.
Im Gegensatz zu klassischen Waldrändern als Glied zwischen Wald und Feld, sind Waldinnenränder schmale Streifen zwischen zwei Waldbeständen, zum Beispiel entlang von breiteren Wander- oder Forstwegen. Waldinnenränder sind nur wenige Meter breit – Waldränder hingegen bis zu 25m – und setzen sich aus typischen Sträuchern wie zum Beispiel Hasel, Weißdorn, Besenginster, Holunder und Schwarzdorn zusammen. Wildobst wie Wildapfel oder Wildbirne bereichern den Waldrand und werden ebenfalls gern gepflanzt. Waldinnenränder verbessern das Waldklima, erhöhen durch die vielen Straucharten die Artenvielfalt und bieten Insekten, Säugetieren und Vögeln einen wertvollen Brut-, Nahrungs-, Schutz- und Fortpflanzungsraum.
Die Pflanzung der Waldrinnenränder wurde vom Forstamt Münden übernommen. An einem Tag wurden die Waldarbeiter von Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschule Sottrum unterstützt. Die Klasse der 7G pflanzte mehrere hundert von insgesamt 3000 Büschen und Sträuchern und freute sich, einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Vielfalt im Kaufunger Wald beigetragen zu haben.

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