Neue Bäume für Siegen/Eisern

Bronchicum unterstützt Wiederbewaldung auf Sturmflächen
Der Jahrhundertorkan „Kyrill“ wütete vor mehr als 4 Jahren in Deutschland, doch seine Spuren sind noch immer sichtbar. Im Siegerland (NRW) wurden viele hunderte Hektar Wald vernichtet, die seitdem sukzessiv wieder aufgeforstet werden. Auch in der Waldgenossenschaft Eisern hinterließ Kyrill ein Bild der Verwüstung.

Auf mehr als 50 Hektar wurde der Wald vollkommen zerstört. Die langjährigen Aufräumarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und Wiederaufforstungen wurden vielerorts durchgeführt. So auch im Dezember 2011.
Mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald konnte die Waldgenossenschaft Eisern mehr als 2000 neue Bäume pflanzen. Neben klassischen Waldbäumen wie der Europäischen Lärche, dem Bergahorn oder vereinzelt auch der Fichte, wurden zur Förderung der biologischen Vielfalt auch seltene Arten wie Elsbeeren, Walnuss und Wildkirsche gepflanzt. Besonders deren Früchte sind für viele Waldbewohner eine wichtige Nahrungsergänzung. In Hinblick auf den sich abzeichnenden Klimawandels, wurden die aus Nordamerika stammende Hemlocktanne und Robinie auf Versuchsflächen in kleinen Mengen gepflanzt. Beide Arten sind sehr wärme- und trockentolerent und könnten bei entsprechendem Wachstum in Zukunft eine größere Rolle in der Forstwirtschaft spielen.

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