Forderung nach dem Unterrichtsfach “Umweltbildung”

Junge Erwachsene fordern die Einführung des Unterrichtsfaches Umweltbildung
Ergebnisse der Jugendkonferenz “Zukünfte und Visionen Wald 2100” jetzt online verfügbar

“Die Einführung des Unterrichtsfaches Umweltbildung kann den Respekt und das Verständnis im Umgang mit der Ressource Wald fördern”, so die etwa 100 jugendlichen Teilnehmer der Konferenz “Zukünfte und Visionen Wald 2100”. Diese fand im Herbst letzten Jahres in Berlin statt. Die Ergebnisse sind nun dokumentiert. Durch die zunehmende Nachfrage nach dem Rohstoff Holz kommt es in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu einer verstärkten Nutzung der Wälder. Davon ausgehend forderten die jungen Erwachsenen ein ausgewogenes Miteinander von wirtschaftlichen Interessen sowie Natur-, Umwelt- und Artenschutz. Die Jugendlichen wollten vor allem die Vielfalt des Waldes gesichert wissen. “Wichtig ist uns darüber hinaus eine aktive Anpassung an den Klimawandel”, so Tobias Lassen, Konferenzteilnehmer und Absolvent des Freiwilligen ökologischen Jahres am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW).

Es diskutierten Schüler von allgemeinbildenden Schulen, Auszubildende aus Holz- und Waldberufen, Absolventen des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) sowie Studierende der Forstwirtschaft. Die Jugendlichen waren im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Die Jugendkonferenz fand im Rahmen des Forschungsprojektes “Zukünfte und Visionen Wald 2100” statt.

www.waldzukuenfte.de – Eine ausführliche Dokumentation der Konferenz findet sich auf der Projekthomepage (19.01.2009)

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