Waldbericht 2017 veröffentlicht

„Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist heute unverzichtbar“
Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesforstminister Christian Schmidt vorgelegten Waldbericht 2017 der Bundesregierung beschlossen. Der Waldbericht gibt einen Überblick über die Situation des Waldes sowie der Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland und stellt die waldpolitischen Aktivitäten der Bundesregierung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene dar.

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Bei Trockenheit: Bäume verdursten und verhungern

Eiche mit Trockenschäden, Thüringen 2016  MPI-BGC, Foto: Susanne HéjjaWas lässt Bäume bei Dürre absterben? Durst oder Hunger?
Immer häufiger vorkommende Dürreperioden zerstören ganze Waldregionen und gefährden die Regulierungsfunktion der Wälder für das globale Klima. Eine neue Studie fasst Ergebnisse aus 19 Dürreexperimenten zusammen und zeigt auf, dass Bäume bei Dürre nicht nur verdursten, sondern auch verhungern.

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Weißtannen und Douglasien könnten Fichte ersetzen

WeißtanneDer Schwarzwald im Klimawandel
Weißtannen und Douglasien könnten langfristig die Fichte ersetzen, weil sie besser an Trockenzeiten angepasst sind

Mit Voranschreiten des Klimawandels werden die Trockenzeiten auch in Europa voraussichtlich häufiger und intensiver. Viele Pflanzen sind einem solchen Klima nicht gewachsen. So auch die Fichte, Deutschlands wichtigste Wirtschaftsbaumart, die einen Großteil der Waldfläche des Schwarzwalds ausmacht.

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Holzeinschlag Deutschland 2016

Holzpolter, Quelle: SDW52 Millionen Kubikmeter Holz wurden in Deutschland im Jahr 2016 eingeschlagen (gerechnet ohne Rinde).
Rund drei Viertel (75 %) des Holzeinschlags entfielen auf Nadelholz, wie Fichte, Tanne, Douglasie, Kiefer und Lärche. 43 % des gesamten Einschlags erfolgte im Privatwald, gut ein Drittel (35 %) im Landeswald.

9,4 Millionen Kubikmeter – das entspricht 18 % des gesamten Holzeinschlags – wurden 2016 als Energieholz genutzt. Im Jahr 2006 lag das Holzvolumen, dass für energetische Zwecke genutzt wurde, noch bei 8,3 Millionen Kubikmeter und einem Anteil am Gesamtholzeinschlag von 13 %.

Im längerfristigen Vergleich ist eine Zunahme des Holzeinschlags feststellbar: Während im Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2016 jährlich 56 Millionen Kubikmeter eingeschlagen wurden, waren es im Zeitraum 1996 bis 2005 nur 45 Millionen Kubikmeter.

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