Pflegeaktion in Freiburg – Neophytenbekämpfung

Schüler entfernen mit Unterstützung von Bronchiucm Neopyhten und erhalten Artenvielfalt.
Den Freiburger Mooswald bewohnt eine Pflanzenart, deren Heimat eigentlich Ostasien ist. Sie wurde im 19. Jahrhundert als Zier- und Futterpflanze nach Deutschland eingeführt.
Leider stellte sich bald heraus, dass sie weder von Wild- noch von Haustieren gefressen wurde.

So konnte sie sich über Bäche und Flüsse in ganz Deutschland ungebremst ausbreiten und heimische Pflanzenarten verdrängen – die Rede ist vom Japanischen Knöterich.
Dieser Neophyt (gr. Neo = neu und phyt = Pflanze) ist in vielen Teilen Deutschland ein echtes ökologisches Problem geworden, da er ein bis zu vier Meter hohes Dickicht ausbildet, unter dem buchstäblich kein Gras mehr wächst. Er wird von unseren heimischen Tierarten weder als Futterquelle noch als Wohnraum angenommen. Außerdem siedelt er bevorzugt an Gewässern, an denen er insbesondere in der laublosen Zeit keinen Uferschutz bildet.
Japanischer Könterich wird entfernt
Um der Plage im Freiburger Mooswald herr zu werden, entschloss sich das städtische Forstamt Freiburg mit Unterstützung von Bronchicum den Japanischen Knöterich zu Leibe zu rücken. Hilfe erhielten die Mitarbeiter der Försterei an zwei Tagen von Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule, die tatkräfig zu Sache gingen. Mit vereinten Kräften wurde die bis zu zwei Meter tief wurzelnde Pflanze herausgerissen und entsorgt.
Japansicher Knöterich - Neophytenaktion in Freiburg
Für die Schüler war diese Aktion erst der Auftakt einer langen Biotopflegemaßnahme, denn auch im nächsten Jahr werden sie wiederkommen und dem Japanischen Knöterich an seiner Ausbreitung hindern.

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