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Holzeinschlag Deutschland 2016

Holzpolter, Quelle: SDW52 Millionen Kubikmeter Holz wurden in Deutschland im Jahr 2016 eingeschlagen (gerechnet ohne Rinde).
Rund drei Viertel (75 %) des Holzeinschlags entfielen auf Nadelholz, wie Fichte, Tanne, Douglasie, Kiefer und Lärche. 43 % des gesamten Einschlags erfolgte im Privatwald, gut ein Drittel (35 %) im Landeswald.

9,4 Millionen Kubikmeter – das entspricht 18 % des gesamten Holzeinschlags – wurden 2016 als Energieholz genutzt. Im Jahr 2006 lag das Holzvolumen, dass für energetische Zwecke genutzt wurde, noch bei 8,3 Millionen Kubikmeter und einem Anteil am Gesamtholzeinschlag von 13 %.

Im längerfristigen Vergleich ist eine Zunahme des Holzeinschlags feststellbar: Während im Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2016 jährlich 56 Millionen Kubikmeter eingeschlagen wurden, waren es im Zeitraum 1996 bis 2005 nur 45 Millionen Kubikmeter.

Anbau von nichtheimischen Bäumen in NRW

Mammutbäume - Option für deutsche Wälder? Foto: ASCHEWALD, Quelle: FNRDas Potenzial nichtheimischer Baumarten für den forstlichen Anbau sachlich und vorurteilsfrei prüfen

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und der Landesverband Lippe etablieren in einem dreijährigen Projekt Versuchsflächen mit verschiedenen nichtheimischen Baumarten, die dann langfristig auf ihre Wuchsdynamik, waldbauliche Eignung, Integrierbarkeit in herkömmliche Ernteverfahren, erreichbare Holzqualitäten und ihr mögliches invasives Potenzial untersucht werden sollen. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe unterstützt.

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Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

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Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber kann der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, die zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringert.

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Georg Thumbach – INS HOLZ

03_ohneTitel2015KohleaufPapier200x151cmAusstellung vom 13. Mai bis 16. Juli 2017 in Jena
Georg Thumbach (44) ist ein deutscher Künstler, der seit Jahren im Wald, am Holz und mit Holz arbeitet – besessen wie Künstler eben sind. Wenn er im Wald zeichnet, dann arbeitet er in rasanter Geschwindigkeit, die „Niederschrift“ erfolgt in höchster Anspannung und in kürzester Zeit. Und wenn er mit Grobspanplatten arbeitet, dann sind die Späne immer auch Bestandteil des Bildwerdungsprozesses.

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