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Das Pflanzprojekt im Harz
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Wiederbewaldung Harz
Die Trockensommer und Stürme der letzten Jahre haben enorme Schäden in den Fichtenwäldern angerichtet. So sind bundesweit über 600.000 Hektar Fichtenflächen vollkommen durch Dürre, Borkenkäfer und Sturm zerstört worden. Zurück blieben riesige Kahlflächen, die für waldbewohnende Arten keinen Lebensraum mehr bieten und auf denen Nährstoffe ausgewaschen werden. Dies werden jetzt wiederbewaldet oder sind es bereits.
Den Harz hat es besonders hart getroffen. Mehrere tausend Hektar Fichtenwald wurden hier durch den Borkenkäfer zerstört. Diese Flächen werden mit standortgerechten Baumarten wie Buchen, Hainbuchen, Eiche, und Kirschen wiederbewaldet, die dem Klimawandel angepasst sind und einen vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten werden. Neben der Pflanzung wird auch die natürliche Verjüngung aus Pappeln, Weiden, Fichten, Birken und anderen Pionierbaumarten mit genutzt. Die Wiederaufforstungsfläche befindet sich südlich der Granetalsperre bei Goslar und gehört einer privaten Waldgenossenschaft.

Unser Engagement für den Harz
Als im Jahr 2018/2019 die Bilder der zerstörten Fichtenwälder im Harz durch die Presse gingen, war für uns klar: Wir müssen bei der Wiederaufforstung im Harz mit anpacken. Unser Slogan „Wald ist unsere Sache“ nehmen wir schließlich beim Wort. Deshalb engagieren wir uns seit der Aufforstungssaison 2020/2021 im Harz – bei Goslar, Wernigerode, Blankenburg usw.
Seitdem haben wir dort fast 100.000 Bäume gepflanzt – darunter Buchen, Eichen, Ahorne, Weißtanne, Eibe, Linden, Flatterulmen, Lärchen, Kiefern, Douglasien, Hainbuchen, Wildkirschen und viele weitere Baumarten. Unser Ziel: ein artenreicher, stabiler und an den Klimawandel angepasster Mischwald.
Rückschläge verkraften
Doch eine Wiederaufforstung ist kein Selbstläufer. In den vergangenen Jahren mussten wir auch Rückschläge verkraften. Denn die Natur lässt sich nicht vollständig planen. Insbesondere der Niederschlag im Frühjahr spielt für frisch gepflanzte Bäume eine entscheidende Rolle. Bleibt der Regen aus, haben es die jungen Pflanzen sehr schwer und können eingehen.
Wo Pflanzungen ausgefallen sind, haben wir mit eigenen Mitteln nach Möglichkeit nachgepflanzt. Gleichzeitig wird es durch den Klimawandel zunehmend schwieriger, junge Bäume erfolgreich durch die ersten Jahre zu bringen.
Alternative Waldvermehrung:
Deshalb probieren wir verschiedene Wege aus. Unter anderem haben wir zwei Jahre mit Drohnensaat experimentiert. Der Vorteil: Der junge Keimling ist von Beginn an den Standort angepasst. Das heißt, das Wurzel/Blattverhältnis entwickelt sich entsprechend der Bodenfeuchtigkeit und ist damit im Vorteil gegeüber einer Baumschulpflanze. Im Harz hat sich diese Methode für unsere Flächen allerdings als nicht ausreichend erfolgversprechend erwiesen.
In die Zukunft schauen
Heute setzen wir auf Naturverjüngung, sofern die gewünschten Baumarten von selbst aufkommen, und auf gezielte Pflanzungen. Und deshalb bitten wir Sie um Verständnis, wenn nicht jeder gepflanzte Baum anwächst. Wir geben unser Bestes – aber am Ende hat auch die Natur ein Wörtchen mitzureden.
Unser Ziel bleibt: Aus den zerstörten Fichtenflächen soll wieder ein vielfältiger und möglichst klimastabiler Wald entstehen.
Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! – Vielen Dank






Die Fläche wird im Herbst und Frühjahr 2025/2026 wiederbewaldet. Wir danken Ihnen für Ihre Baumspende!
Sie haben Fragen – dann lesen Sie auch unsere “Häufig gestellten Fragen – FAQ“
*Bitte beachten Sie, dass wir neben der Buche auch andere Baumarten pflanzen. Die Baumart ist daher nur symbolisch zu verstehen. Wir pflanzen zudem Eichen, Hainbuchen und Kirschen
Mit Ihrer Baumspende für den Harz unterstützen Sie:
- Die Wiederbewaldung / Waldumbau
- Die Förderung der biologische Vielfalt
- Die Speicherung von CO2 in Bäumen
- Die gemeinnützige Arbeit der Stiftung Unternehmen Wald
