Förderung der Flaumeiche und des Blasenstrauchs

Bronchicum fördert seltene Pflanzen am Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gehört zu den wärmsten Gebieten in Deutschland. Eine für Deutschland besondere Vegetationsvielfalt hat sich hier entwickeln können. Typische Arten aus dem mediterranen Bereich finden hier ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet. Dazu zählen zum Beispiel der Blasenstrauch und die Flaumeiche.

Die Flaumeiche
Als wärmeliebende Baumart ist das typische Verbreitungsgebiet der Flaumeiche das südliche und südöstliche Europa. Nur vereinzelt ist sie auch nördlich der Alpen anzutreffen. Das warme Klima am Kaiserstuhl bietet der Flaumeiche gute Wuchsbedingungen, so dass sich hier ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet befindet.
Die Flaumeiche wird mit einer Höhe von 25 Metern nicht so hoch wie unsere heimischen Eichen, ist aber ebenfalls wie diese eine Lichtbaumart, die keine stärkere Beschattung bzw. Konkurrenz durch andere Baumarten auf Dauer verträgt.
Da die Flaumeiche in Deutschland sehr selten ist und ihr daher eine besondere Bedeutung zukommt, muss sie vom Forstpersonal regelmäßig durch Pflegeeinsätze gefördert werden. Mit Förderung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald wurde der Forstbezirk Staufen bei den Pflegearbeiten zum Erhalt der Flaumeiche unterstützt. Auch dieser Bestand ist so für die nächsten Jahre gesichert.

Der Blasenstrauch
Der Blasenstrauch ist ein sommergrüner, reich verzweigter Strauch, der auf trockenen und warmen Standorten wächst. Er kann bis zu vier Meter hoch werden. Die typischen Hülsenfrüchte als gutes Erkennungsmerkmal, sind sechs bis acht Zentimeter lang und durch Kohlendioxid, das bei der Fotosynthese entsteht, aufgetrieben.
Als lichtbedürftige Art muss er regelmäßig von konkurrierender Vegetation freigehalten werden, da er sonst eingeht. Der Blasenstrauch ist sehr selten und geschützt. Zum Erhalt dieser sensiblen Art und somit zur Förderung der Vielfalt in unseren Wäldern unterstütze Bronchicum und die Stiftung Unternehmen Wald die Pflege vom Blasenstrauch. In Kooperation mit dem Forstbetrieb Staufen wurde der Blasenstrauch im Winter von konkurrierenden Bäume und Gehölze freigestellt, so dass der hiesige Bestand in den nächsten Jahren gesichert ist.

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