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Deutschland: Holzeinschlag 2010 deutlich gestiegen

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes stieg der Holzeinschlag in Deutschland im vergangenen Jahr um gut 13 % auf 54,42 Mio. Fm.

Insgesamt errechnet sich bei Nadelholz ein Plus um 14,5 % auf 42,44 Mio. Fm. Mit 18,7 % war der stärkste Anstieg bei der Holzartengruppe Kiefer zu beobachten. Hier wurden im vergangenen Jahr 12,00 Mio. Fm geerntet. Aber auch bei Fichte war mit 30,45 Mio. Fm ein beachtlicher Anstieg um 13,0 % zu verzeichnen.

Bei Laubholz fiel die Zunahme mit 8,7 % auf 11,98 Mio. Fm deutlich geringer aus. Am stärksten ausgeprägt war die Zunahme der Ernte von Buchenrohholz. Hier wird eine Menge von 9,86 Mio. Fm ausgewiesen, das Plus beträgt immerhin 9,1 %. An Eichenrohholz wurden mit 1,80 Mio. Fm 6,8 % mehr eingeschlagen und an Buntlaubholz mit 315000 Fm 4,6 % mehr.

Quelle: Holzmarktinfo; Zur Übersicht von Holzmarktinfo

SDW Hessen gegen pauschale Zulassung von Windkraftanlagen im Wald

SDW Hessen kritisiert Ergebnis des hessischen Energiegipfels

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hessen e.V. (SDW) kritisiert die Äußerungen der Landesregierung und anderer Naturschutzverbände nach dem Energiegipfel, es herrsche Konsens darüber, Windkraftanlagen im Wald zu errichten. Sie ist gegen eine pauschale Zustimmung für die bis zu 200 Meter hohen Windkraftanlagen.

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Treibhausgase aus Waldböden

Reaktive Stickstoffverbindungen aus Landwirtschaft, Verkehr und Industrie führen zu erhöhten Emissionen des Treibhausgases Lachgas (N2O) aus den Wäldern Europas. Die Lachgasemission aus dem Waldboden ist mindestens doppelt so hoch wie der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) bisher angenommen hatte.

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Waldschäden in Deutschland –
Was sind die Ursachen

In den letzten Jahren ist es um den Zustand des Waldes sehr still geworden. Nur einmal im Jahr, wenn die Bundesregierung den Waldzustandsbericht veröffentlicht, wird dieses Thema in kleinen Artikeln von der Presse und Öffentlichkeit gewürdigt. Doch dieses Verhalten wird dem Zustand des Waldes nicht gerecht. Sicherlich geht es dem Wald heute besser als in den 80er-Jahren, wo jedermann mit eigenen Augen dem Sterben zusehen konnte. Doch der aktuelle Waldzustandsbericht gibt trotz alledem Anlass zur Sorge .

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