Waldrandgestaltung im Breisgau

schleheBronchicum unterstützt Waldrandpflanzung

Im Merdinger Wald Großholz bei Freiburg wurde eine Fläche unterhalb einer Hochspannungsleitung durch ein Energieunternehmen großflächig gemulcht. Die nun frei gewordene Fläche unmittelbar am Wald angrenzend, nutzte die Revierförsterei für die Anlage eines ökologisch wertvollen Waldrandes aus heimischen Sträuchern. Die Übergangszone vom Wald zur Wiese bietet vielen Tieren und Pflanzen einen einmaligen Lebensraum.

Hier fühlen sich zum Beispiel Rebhuhn, Fasan, Hase, Eidechsen, Nachtigall und unzählige Insektenarten wie Wildbienen und Ameisen sehr wohl. Der Waldrand bietet ihnen Deckung, Nahrung und Trittstein zu anderen Landschaftsformen, den sie so nur selten anderswo vorfinden. Außerdem schützt der Waldrand die Randbäume vor Windwurf und Windbruch.
waldrand_bronchicumMit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald wurden im März 2015 rund 500 heimische Sträucher auf einer Fläche von 2500 qm gepflanzt. Darunter waren Schneeball, Hundsrose, Hartriegel, Weißdorn und auch der Feldahorn, Baum des Jahres 2015.
Die Sträucher wurden im Dreiechsverband mit ausreichend großem Abstand zur ungestörten Entwicklung gepflanzt. Jede Pflanze erhielt noch eine orange Manschette als Schutz vor Verbiss- und Fegeschäden durch das Rehwild.
Der Waldrand wird in den nächsten drei Sommern zum optimalen Wachstum der Pflanzen gepflegt.
Mit der Anlage des Waldrandes sorgten Bronchicum und die Stiftung für eine Erhöhung der ökologischen Vielfalt im Merdinger Wald Großholz.

Keine Kommentare

No comments yet.

RSS  Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Sorry, the comment form is closed at this time.

rssRSS
Powered by WordPress