Regenwaldvernichtung nimmt ab

Amazonas Regenwald - Foto: By lubasi, wikipedia Regenwaldschutz funktioniert wie Tempokontrollen
Die Vernichtung des brasilianischen Regenwaldes hat sich deutlich verlangsamt: Mit rund 5000 Quadratkilometern jährlich beträgt der Verlust „nur“ noch rund ein Sechstel im Vergleich zum Jahr 2004. Ein internationales Forscherteam unter Federführung des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn hat evaluiert, welche Schutzmaßnahmen besonders effizient sind. In den Bundesstaaten der brasilianischen Amazonasregion, die bei der Strafverfolgung besonders effektiv sind, ist eine deutlich geringere Entwaldung zu verzeichnen als anderswo. Die Ergebnisse werden nun im Fachjournal „PLOS ONE“ vorgestellt.

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Waldzustandsbericht 2014

Stieleiche mit lichter KroneWaldzustand hat sich verschlechtet
Eiche geht es besser, Buche schlechter

Am Anfang jeden Jahres veröffentlicht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Waldzustandsbericht für den Deutschen Wald. Insgesamt hat sich der Waldzustand 2014 im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert. Der Kronenzustand der Eiche hat sich weiter verbessert. Hingegen hat sich der Kronenzustand der Buche verschlechtert.

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Land- und Forstwirtschaft schützen den Regenwald

Land- und Forstwirtschaft schützen den Regenwald.Quelle: IDWLand- und Forstwirtschaft schützen den Regenwald

Wie lässt sich die Abholzung von tropischen Regenwäldern eindämmen? Ein Ansatz ist, brach liegendes Kulturland wieder zu bewirtschaften, wie ein internationales Forschungsteam in Nature Communications zeigt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten Bergregionen in Ecuador: Dort war neben der Aufforstung die intensive Graslandnutzung besonders erfolgreich. Beide Konzepte haben nicht nur eine günstige Ökobilanz, sondern auch klare wirtschaftliche Vorteile.

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Wilderei bedroht Luchsvorkommen

Luchs, Foto: Norbert Wimmer; Quelle:idwStudie untersucht Verbreitung von Luchsen in Ostbayern

Europas größte Raubkatze ist wieder im deutsch-tschechischen Grenzgebiet beheimatet. Allerdings leben die Luchse fast ausschließlich in den zwei benachbarten Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava (Tschechien). Wissenschaftler haben untersucht, warum sich die Tiere nicht in anderen Regionen ansiedeln. Ihr Fazit: Offenbar verhindern illegale Abschüsse die weitere Ausbreitung der geschützten Art. Ihre Studie stellten die Forscher kürzlich im Fachmagazin Biological Conservation vor.

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