Holz als Brennstoff – sorgsamer Umgang gefordert

Brennholz, Foto: DFWR/Kollaxo Holz ist kostbar.
Nachhaltiger Umgang wird gefordet.

Die Beliebtheit von Holz als Energieträger und Heizquelle ist ungebrochen: Holz und Pellets können in Öfen oder Heizkesseln eine mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizung ergänzen oder sogar vollständig ersetzen. Holzöfen bringen nicht nur Behaglichkeit ins Haus, sondern der Einsatz von Holz schützt das Klima, wenn fossile Bau- und Brennstoffe ersetzt werden. Holz hat zudem den Vorteil, dass es nachwächst.

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Filmtipp: GEHEIMNIS DER BÄUME

Das Geheimnis der BäumeJetzt im Kino.
Bruno Ganz entführt uns eine geheimnissvolle Welt

DAS GEHEIMNIS DER BÄUME ist ein faszinierender Dokumentarfilm über das Wunderwerk Baum. Er nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir begleiten den Botaniker Francis Hallé und sehen, wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird durch diesen beeindruckenden Film überrascht werden.

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Rettungspunkte im Wald – als Download

Rettungspunkte nm niedersächsischen WäldernNiedersächsische Landesforsten stellen Daten als Download zur Verfügung

(Braunschweig) Besitzer GPS – fähiger Mobilgeräte können ab sofort die Daten von mehr als 2000 Rettungspunkten in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten auf ihr Gerät laden. Mit den neuen Koordinaten hat man bei einem Notfall im Wald schnell die wichtigen Standorte der Rettungspunkte zur Hand.

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Waldkaufhaus – abgeschlossene Pflanzprojekte

Klimwald in Herne
Im Jahr 2014 wütete Sturmtief „Ela“ über dem Ruhrgebiet und hinterließ in den Wäldern eine Schneise der Verwüstung. Auch der Constantiner Wald wurde erheblich geschädigt. Von seiner Gesamtwaldfläche mit rd. 26 Ha wurden 3 Ha flächig geworfen. Es handelte sich vorwiegend um 40 jährige Birken und Weiden. Von der Gesamtfläche des Constantiner Waldes entsprach dies fast 12%.
Nach der Beseitigung des Sturmholzes und den Aufräumarbeiten sollte der Wald wieder aufgeforstet werden.
Um sicher zu gehen, welche Baumarten die geeignetsten für diesen Standort sind, wurde im Rahmen einer Masterarbeit der Ruhruniversität Bochum u. a. ein Bodengutachten erstellt. Denn bei der Fläche handelt es sich um eine Bergehalde der ehemaligen Zeche Constantin Schachtanlage 4/5. Ein gewachsener Boden, so wie er in den umliegenden Wäldern typisch ist, konnte sich hier nicht entwickeln. Dafür benötigt es viele hundert Jahre. Die Wasser- und Nährstoffversorgung und ebenso die Durchwurzelbarkeit sind im Vergleich sehr viel schlechter, was Auswirkungen auf die Baumartenauswahl hat. Das Ergebnis der Bodenuntersuchung brachte zum Ergebnis, dass für diesen Standort eher trockenresistente Arten von Vorteil sind und die zusätzlich auch dem drohenden Klimawandel besser angepasst sein könnten. Diese Aufforstung wird daher in den kommenden Jahren auch wichtige Erkenntnisse liefern, in wieweit die verwendeten Baumarten mit dem Klimawandel zurechtkommen.
Neben den typischen heimischen Arten wie Traubeneiche und Vogelkirsche, werden hier zukünftig auch kleinflächig die Küstentanne, Waldkiefer und Douglasie in Mischung wachsen.

Ein Wald von und für Bürger
In Kooperation mit der Stiftung Unternehmen Wald aus Hamburg, die im Internet das Baumspendeportal www.wald-kaufhaus.de betreibt, wurde im Vorfeld der Pflanzung ein Bürgeraufruf gestartet. Jede Bürgerin und jeder Bürger konnte für den Constantiner Wald einen oder auch mehrere Bäume spenden. So spendeten im Laufe der Zeit viele Waldfreunde rund 850 Bäume.

Viele freiwillige Helfer wollen Bäume pflanzenPflanzaktion in der Försterei Duvenstedter Brook in Hamburg

Der alljährliche Tag des Baumes ist für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. der wichtigste „Feiertag“, an dem auf die Bedeutung der Bäume für uns Menschen und die Natur aufmerksam gemacht wird. Erstmals 1952 im Bonner Hofgarten mit dem ersten Bundespräsidenten Theodor Heus begangen, wird der Tag des Baumes durch die SDW in ganz Deutschland mit Baumpflanzungen gefeiert.
Am 11. April trafen sich auf Einladung der SDW Hamburg rund 30 freiwillige Helfer zur diesjährigen Pflanzaktion im Wulksfelder Wald, der durch die Hamburger Revierförsterei Duvenstedter Brook betreut wird.
Bei schönsten Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen stand die Pflanzung von Rotbuchen in einem bestehenden Fichtenwald auf dem Programm.
Die neue Waldgeneration aus Buchen soll zukünftig die Fichte ablösen und einen stabilen und ökologisch wertvollen Mischbestand bilden.
Nach der Begrüßung von Wolfgang Pages, 1. Vorsitzender der SDW Hamburg, pflanzten die Teilnehmer in Zweier-Gruppen an ausgewiesenen Stellen – in großen Kronenlücken mit viel Lichteinfall – ihre Bäume. Mit viel Freude und Elan waren die Pflanzer bei der Arbeit. Nach rund zwei Stunden Arbeit waren alle Lücken bepflanzt. Nun mussten die Bäume noch ordentlich gewässert werden, um eine optimale Startvoraussetzungen zu erhalten.

Wir danken allen Baumspenden für Ihre Unterstützung!

Eichen und Eiben im Krattwald – WaldKaufhaus
Kratteiche_wikipediaAm Flidderberg in Handeloh /Nordniedersachsen befindet sich auf einer Fläche von rund 2000qm ein alter Kratteichenwald mit 150 Jahre alten Eichen. Stiel- und Traubeneichen werden als Kratteichen bezeichnet, wenn sie in jungen Jahren im regelmäßigen Turnus von 10-30 Jahren zur Brennholzgewinnung immer wieder auf den „Stock“ gesetzt wurden und anschließend wieder austreiben. Diese Bewirtschaftungsweise wird auch als „Niederwaldwirtschaft“ bezeichnet, die heute aber kaum noch angewandt wird. Daher sind die Eichen auch „durchgewachsen“ und haben bizarre Formen angenommen. Zur Verjüngung des Bestandes wurden mit Hilfe des WaldKaufhauses 300 junge Eichen und Eiben im November 2014 durch Schülerinnen und Schüler gepflanzt.
Wir bedanken uns bei allen Baumspendern.

Wildobst im Wald – Pflanzprojekt Handeloh/Niedersachsen

Im Rahmen des Erhaltes von seltenen Baumarten wurden in der Pflanzsaison 2013 auf einer Fläche in Handeloh (Niedersachsen), Forstort Flidderberg, Elsbeeren, Speierlinge und Wildobst unter einem Bestandesdach von Eiche gepflanzt. Nicht nur, dass es sich bei der Elsbeere um den „Baum des Jahres 2011“ handelt, sondern auch im Kontext zum „Internationalen Jahr des Waldes“, sollten diese nicht ganz alltäglichen Bäume in zukünftigen Waldgenerationen wieder vertreten sein. Die Elsbeere sowie auch der Speierling haben Jahrzehnte als Waldbäume kaum Beachtung gefunden, in Zeiten des Klimawandels sind sie aber durchaus zukunftsfähig.

Insgesamt wurden auf dieser Fäche 235 Wildobstbäume gepfanzt.

Wir sagen danke!

Aufforstung im Münstertal/Baden-Württemberg
Im Münstertal wütete 2005 Jahren ein schwerer Tornado und zerstörte eine große Waldfläche. Da die Naturverjüngung auf großer Fläche ausblieb, wurde diese mit Unterstützung durch das WALDKaufhaus mit Douglasien und Buchen aufgeforstet. Insgesamt konnten so 343 Buchen und 250 Douglasien dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Forstbezirk Staufen für die Pflanzung zur Verfügung gestellt werden.

Wir danken für Ihre Unterstützung.

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