Zecken auch in Wintermonaten gefährlich

Haustiere sollten auch im Winter geschützt werden • Neue aggressive Auwaldzecke in Deutschland gefunden

Durch die wärmeren und regnerischen Winter entfällt in Deutschland oft die klassische Winterruhe der Zecken. Immer öfter entdecken Tierärzte Zecken an Hunden im Winter, sodass die Gefahr an Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose zu erkranken das ganze Jahr besteht.

Die Zecken überleben im Winter bevorzugt im Laub der Eichen und Buchen. Selbst wenn es nur kurzfristig wärmer als 7 Grad wird, sind die Zecken wieder aktiv und für Mensch und Tier gefährlich. Nur unter 7 Grad Celsius ist man vor Zecken sicher. Erst ab einer Temperatur am Boden unter – 20 Grad, sterben die Zecken ab.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) rät deshalb, die Hunde durch Medikamente, die auf die Haut der Hunde aufgetragen werden, auch im Winter zu schützen.

Eine neue Gefahr geht von den Auwaldzecken aus. Im Unterschied zu unserer heimischen Zeckenart, dem Holzbock, ist die Auwaldzecke viel mobiler und geht aktiv auf Beutesuche.

Die Auwaldzecke ist aus dem Bereich südlich und östlich der Alpen zu uns eingewandert und lebt hier in feuchten Gebieten. Ihr Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland ist nach ersten Untersuchungen der Bereich um die Städte Berlin, Frankfurt, Magdeburg, Leipzig und Tübingen. Lange Zeit wurde diese Zeckenart nur an Hunden festgestellt. 2006 wurden erstmals in Brandenburg vier Personen von der Auwaldzecke gebissen. Diese Zeckenart kann beim Menschen ein gefährliches Fleckfieber übertragen, dass von Rickettsien-Bakterien ausgelöst wird.

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