„Tickende Zeitbombe“ in Waldböden muss entschärft werden

20.03.09. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald fordert wirkungsvollere Regelungen für eine Begrenzung der Schadstoffeinträge in Waldböden

Die Waldböden in Niedersachsen sind äußerst belastet. Darauf wies heute die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) – Landesverband Niedersachsen zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März auf ihrer Jahrestagung in Altwarmbüchen bei Hannover hin. Nach wie vor würden Einträge an Säure, Schwermetallen und vor allem Stickstoff die Funktionsfähigkeit der Waldökosysteme erheblich gefährden. Als Verursacher nannte die SDW Industrie und Kraftwerke, den Verkehr, private Haushalte und die Landwirtschaft.

Die SDW machte außerdem darauf aufmerksam, dass neben dem Ökosystem als solches vor allem die Qualität des Trinkwassers und die Wirtschaftskraft der Forstbetriebe von den Schadstoffeinträgen negativ betroffen seien. Der Naturschutzverband verwies auf den gesetzlichen Auftrag zur Sicherung und zur Wiederherstellung der Bodengesundheit von Waldstandorten. Dafür zu sorgen, sei primär eine Aufgabe von Politik und Verwaltung. (mh)

Keine Kommentare

No comments yet.

RSS  Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Sorry, the comment form is closed at this time.

rssRSS
Powered by WordPress