SDW fordert globalen Klimaschutz

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) fordert die Bundesregierung auf, einen signifikanten deutschen Beitrag für den globalen Klimaschutz zu leisten. Übergeordnetes Ziel ist dabei die Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2050 um 80 %.

Neben den klimapolitischen Notwendigkeiten unterstützen alle Investitionen in diesem Bereich die weltweite Marktposition Deutschlands im Sektor Umwelttechnologien und schaffen so neue und zukunftssichere Arbeitsplätze.

Die Forderungen im Einzelnen:

  • Das Verhalten insbesondere der deutschen Automobilindustrie macht nach dem Scheitern der freiwilligen Selbsterklärung eine gesetzliche Regelung unumgänglich. Deshalb fordert die SDW vom Gesetzgeber, den durchschnittlichen Kohlendioxid-Ausstoß pro Fahrzeug auf 120 Gramm pro Kilometer zu begrenzen.
  • Das größte Potential für den Klimaschutz sieht die SDW in der Energieeffizienz gefolgt von dem Ausbau der regenerativen Energien. Die SDW fordert eine Einführung von Grenzwerten für den Energieverbrauch auch in der Altbausubstanz kombiniert mit einer degressiven Förderungsstrategie für die Altbausanierung. Der Gesetzgeber wird aufgefordert, für öffentliche Bauten einen Energieverbrauchswert von kleiner als 20 kw/qm/a vorzuschreiben.
  • Die SDW kann im Neubau von Kohlekraftwerken keinen Beitrag zum Klimaschutz erkennen, auch wenn der Ausstoß von CO2 geringer ist gegenüber älteren Kraftwerken. Die SDW fordert daher die Schwankungen bei der Energieproduktion aus Sonne/Wind durch die Nutzung von Wasserstoff als Speichertechnologie auszuweiten.
  • Die SDW fordert, die Verwendung jeglicher Art von Biomasse auch zur Produktion von umweltfreundlichen Kraftstoffen voranzutreiben. Dabei ist sicherzustellen, dass die Gewinnung der Biomasse nicht zur Vernichtung tropischer Regenwälder beiträgt.

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