Pflanzung von Saalweide als Bienenweide

Blüte der weiblichen Salweide. Wikipedia.deBronchicum fördert die Wildbiene

Wild- und Honigbienen erfüllen in der Natur- und Kulturlandschaft die wichtige Bestäubungsfunktion. Um ihrem Bestand zu fördern und stärken, werden vielerorts so genannte Bienenweiden angelegt. Darunter versteht man die Gesamtheit aller Nahrungsquellen auf einer bestimmten Fläche für Bienen. Im Forstbezirk Staufen im Münstertal/Schwarzwald werden die Bienenweiden seit Langem gefördert. Bereits im Jahr 2012 engagierte sich Bronchicum und die Stiftung Unternehmen Wald in der Pflege dieser Flächen.

Zur Erhöhung des Nahrungsangebots im Frühling, beabsichtigte der Forstbezirk Staufen auf verschiedenen Bienenweiden die heimische Salweide zu pflanzen. Die Salweide blüht bereits im März mit ihren typischen „Kätzchen“ und gehört daher zu den ersten „Futterpflanzen“ der Bienen und anderen Insekten im Frühjahr.
SalweideMit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung konnte der Forstbezirk das Projekt Salweide umsetzen. Bereits im Winter 2013 wurden geeignete Flächen ausgesucht und mit Hilfe von Motorsensen freigestellt. Mitte März 2014 trafen sich Waldarbeiter, Azubis und Jung-Imker, um die Salweiden zu pflanzen. Zur Pflanzung wurden so genannte Ballenpflanzen ausgewählt. Sie haben den Vorteil, dass sie auch auf trockneren Standorten gut anwachsen. Zum Schutz der Pflanze vor Rehverbiss, erhielt jede einzelne Weide noch eine Wuchshülle, die sich mit der Zeit selbst auflöst. Außerdem wurden alle Bäumchen ordentlich gewässert, um das Anwachsen zu erleichtern.
Einen ganzen Tag benötigten die Waldarbeiter, um alle Bäume zu pflanzen. In den nächsten Jahren brauchen die Bäume noch ein wenig Pflege, die aber sichergestellt ist.
Das Projekt Bienenweide ist ein aktiver Beitrag zur Erhöhung der Vielfalt an Tieren und Pflanzen in unseren Wäldern.

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