Laubgehölze für einen Kiefernforst – Bronchicum unterstützt Vielfalt
Bepflanzung eines Waldinnenrandes mit Laubgehölzen in einer Kiefernmonokultr in Brandenburg
Die Wälder Brandenburgs sind geprägt durch großflächige Kiefernmonokulturen, die nur eine geringe Vielfalt bei Tieren und Pflanzen aufweisen. Seit vielen Jahren werden daher unter die Kiefern Laubgehölze wie Buche und Eiche zur ökologischen Aufwertung und als neue Waldgeneration gepflanzt.
Rund eine Stunde südwestlich von Berlin befindet sich die Ortschaft Beelitz, die von der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Busendorfer Heide bewirtschaftet wird. Auch deren Wälder bestehen vornehmlich aus großflächigen Kiefernreinbeständen. Um auch hier die Situation ökologisch zu verbessern, sollte auf einer Länge von rund 800 m, entlang eines Wanderweges, unterschiedliche Laubholzarten gepflanzt werden.
Mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald wurden der FBG Busendorfer Heide 330 Laubbäume wie Esskastanie, Buche, Eiche, Vogelkirsche und Eberesche zur Verfügung gestellt. Nach dem langen Winter 2009/2010 wurden die Bäume gepflanzt und mit speziellen Vorrichtungen vor Wildverbiss durch das Rehwild geschützt.
Zur Lebensraumverbesserung für die Vogelwelt, wurden zusätzlich 20 unterschiedliche Nistkästen aufgehängt. Sie bieten Meisen, Kleiber, Fledermäuse und anderen Arten Möglichkeiten zur Brut, da natürliche Baumhöhlen nur selten in Kiefernreinbeständen vorkommen.
Eine extra angefertigte Schautafel am Wanderweg informiert die Besucher über die erfolgte Maßnahme und die Akteure.






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