Kampagne gegen Palmölprojekt zeigte Wirkung

Biodieselprojekt in Papua Neuguinea gestoppt

Ende vergangenen Jahres wurde bekannt, dass die etwa 85.000 Hektar große Woodlark-Insel in der Milne Bay Province von Papua-Neuguinea fast vollständig abgeholzt und mit Ölpalmen bepflanzt werden soll. Quasi in letzter Minute stoppte nun Papua-Neuguineas Landwirtschaftsminister John Hickey das für Ökologie, Artenvielfalt und lokale Bevölkerung katastrophale Projekt. Der malaysische Konzern Vitroplant Ltd. musste seine Abholzungspläne aufgeben.
Palmölplantagen zerstören die letzten Regenwälder„Die etwa 6.000 Inselbewohner waren fast ausnahmslos gegen die Plantagen und haben sich verzweifelt gegen den Kahlschlag ihrer Regenwälder gewehrt“, kommentiert die in Hamburg ansässige Umweltschutzorganisation Rettet den Regenwald, die eine Protestaktion gegen das Palmölprojekt gestartet hatte. „Der internationale Druck von Umweltorganisationen aus aller Welt hat offenbar Wirkung gezeigt“, so Werner Paczian von Rettet den Regenwald. „Die Anpflanzung von Palmöl hätte fast den gesamten noch intakten Flachland-Regenwald der Insel und damit eine atemberaubende Artenvielfalt zerstört. Bedroht waren auch die Meereswelt an den Küsten der Insel durch Abfälle, die das Palmöl-Projekt verursacht hätte.“

Autor: Norbert Suchanek
Foto: Greenpeace.ch
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