Förderung von Waldumbau zahlt sich aus

(26. März 2010) München – Zu Beginn der diesjährigen Pflanzsaison hat Forstminister Helmut Brunner die bayerischen Waldbesitzer aufgerufen, in ihren Bemühungen um den Aufbau stabiler Mischwälder nicht nachzulassen. „Trotz der bisherigen großen Leistungen unserer Waldbesitzer und der beachtlichen Fortschritte müssen wir den Waldumbau weiter vorantreiben“, sagte der Minister auf der Jahreshauptversammlung des Bayerischen Waldbesitzerverbands in München.


14.000 Hektar Neuwaldbegründung
Allein in den vergangenen beiden Jahren haben private und kommunale Waldbesitzer mit staatlicher Unterstützung auf rund 14 000 Hektar tannen- und laubholzreiche Wälder begründet. Solche
Mischwälder kommen nach den Worten Brunners mit den Auswirkungen des Klimawandels besser zurecht, weil sie widerstandsfähiger gegen Stürme, Trockenheit und Borkenkäferbefall sind. Zudem sind sie ein wertvoller Beitrag zur Steigerung der Biodiversität.

Fördersummen für den Waldumbau
Der Freistaat steht den Waldbesitzern bei ihren Anstrengungen weiterhin zur Seite: Auch heuer stehen nach Angaben des Ministers wie schon im Vorjahr rund 27 Millionen Euro an Haushaltsmitteln für die forstliche Förderung bereit. Dazu zählen beispielsweise Waldumbau, Forstwegebau und die Unterstützung der Forstlichen Zusammenschlüsse. Dazu kommen sieben Millionen Euro aus dem Klimaprogramm Bayern 2020. „Die Mittel, die wir für klimatolerantere Wälder aufwenden, zahlen sich aus. Das sind Zukunftsinvestitionen, von denen unsere Kinder und Enkel profitieren werden“, so der Minister.
Die Förderanträge müssen vor Beginn der Maßnahmen gestellt werden. Die Sätze für Pflanzungen liegen zwischen 1 900 bis 5 200 Euro pro Hektar. Gemischte Naturverjüngung wird mit 1 000 Euro pro Hektar unterstützt, Jugendpflege mit 400 Euro pro Hektar. Zum Ausgleich der schwierigen Arbeitsbedingungen im Schutz-, Berg- oder Erholungswald gibt es dort einen Zuschlag von 50 Prozent. Ansprechpartner für Förderabwicklung sind die Förster an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Kontaktdaten finden sich im Internet unter www.forst.bayern.de

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