Erlen- und Weidenpflanzung an Fließgewässern

Bronchicum unterstütz Bachrenaturierung in Mecklenburg-Vorpommern

Viele Fließgewässer in Deutschland sind durch menschliche Eingriffe in ihrem natürlichen Verlauf stark verändert. Durch Begradigungen, regelmäßige Ufermahd und andere Eingriffe ist der ökologische Wert dieser Bäche und Flüsse nicht besonders hoch. Anspruchsvolle Fischarten, wie zum Beispiel die Bachforelle oder der Lachs finden nur in wenigen Fließgewässern ein arttypischen Lebensraum.

Der Verein Salmoniden- und Gewässerschutz Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat sich solcher Flüsse angenommen und mit der Renaturierung begonnen. Neben der Anlage von natürlichen Kiesbetten als Laichgrund für die Meerforellen, musste die typische Ufervegetation wiederhergestellt werden. Dazu zählen in erster Linie die Schwarzerle und vereinzelt auch die Weidenarten. Die Schwarzerle ist ein standorttypischer Baum der Fließgewässer. Sie stabilisiert die Uferböschung und schützt die Gewässer mit ihrem Blätterdach vor einer zu starken Erwärmung . Ihr Wurzeln reichen bis ins Wasser, bieten Jungfischen lebenswichtige Unterstände und beherbergen wichtige Fischnährtiere wie Insekten und Bachflohkrebse. Am Hellbach und am Wallensteingraben (zwischen Wismar und Rostock) sollten insgesamt 750 Schwarzerlen und Weiden gepflanzt werden. Mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald konnten die Bäume und ein passender Verbissschutz finanziert werden. An mehreren Gemeinschaftsaktionen mit zahlreichen Vereinsmitglieder wurden die Bäume entlang der beiden Flüsse gepflanzt. In den nächsten Jahren werden die Angelfreunde die jungen Bäume regelmäßig pflegen, damit so viele wie möglich der Erlen und Weiden gedeihen.

Keine Kommentare

No comments yet.

RSS  Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Sorry, the comment form is closed at this time.

rssRSS
Powered by WordPress