Eichenprozessionsspinner ist
unterwegs

21. Juni 2007. Problemgebiete des Eichenprozessionsspinners auf einen Blick. Die neu von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) erstellte Karte zeigt für ganz Deutschland die Regionen, in denen mit Problemen durch die Raupen des Eichenprozessionsspinners gerechnet werden muss.

Unter Federführung des BBA-Instituts für Pflanzenschutz im Forst ist die Karte auf Landkreis-Ebene in enger Zusammenarbeit mit den Forstlichen Versuchsanstalten der Bundesländer erarbeitet worden. In den markierten Gebieten kann die Schmetterlingsdichte nach den bisherigen Erfahrungen so groß werden, dass Auswirkungen auf die Gesundheit der Waldbesucher befürchtet werden müssen.
Eichenprozessionsspinner in Deutschland Der Eichenprozessionsspinner neigt seit einigen Jahren dazu, sich massenhaft zu vermehren. Ein Zusammenbruch der hohen Populationsdichten ist bislang ausgeblieben und auch derzeit nicht zu erwarten. Aufgrund der günstigen Entwicklungsbedingungen ist eher eine weitere Zunahme wahrscheinlich.

Problematisch sind die Larven weniger wegen ihres Fraßes der Eichenblätter sondern vor allem durch ihre allergischen Wirkungen auf den Menschen. Die Härchen der älteren Raupen enthalten ein Nesselgift (Thaumetopoein), das bei Hautkontakt oder beim Einatmen verschiedene – zum Teil sehr heftige – Symptome auslösen kann (nähere Informationen siehe Faltblatt der BBA „Eichenprozessionsspinner“). Besonders fatal wirkt sich aus, dass die von den Raupennestern verdriftenden Raupenhaare lange nach dem Absterben der Tiere bei Waldbesuchern noch gesundheitsgefährdende Reaktionen auslösen können.

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