Die Felsenbirne – Bronchicum unterstützt Fortbestand und Neupflanzung

Das Münstertal im idyllischen Naturpark Südschwarzwald ist unter Naturfreunden und Outdoorsportlern ein beliebtes Reiseziel. Wunderschöne Aussichten in die Täler des Belchen, dem zweithöchsten Berg im Schwarzwald und das schöne Landschaftsbild laden die Gäste zum Erholen und Verweilen ein. Aber nicht nur der Mensch hat das Münsteral für sich entdeckt, sondern auch eine seltene Strauchart, die Gartenfreunde aufgrund ihrer schönen Blüte als Zuchtform sehr schätzen – die echte Felsenbirne.

Versteckt im felsigen Gelände und für den Wandere nur sehr schwer auszumachen, hat sich dort eine Population entwickelt, die in ihrem Bestand gefährdet ist. Als lichtbedürftige Strauchart droht sie durch die Beschattung der sie umgebenden Douglasien und anderen Baumarten einzugehen. Nur das Freistellen durch den Förster würde ihren Bestand auch für folgende Generationen sichern.
Blätter und Zweige der  Felsenbirne

So entschlossen sich der örtliche Revierförster und der Forstbezirk Staufen mit Unterstützung von Bronchicum und der Stiftung Unternehmen Wald, die Restpopulation der Felsenbirne freizustellen und auf den lichten Flächen neue Sträucher zu pflanzen.

Bedrängte und freigestellte Felsenbirne

Innerhalb kürzester Zeit im September/Oktober wurden die „störenden Bedränger“ entfernt und neue Sträucher gepflanzt. Als Schutz vor dem Rehwild, erhielt jeder Baum eine so genannte Wuchshülle, um gegen den Verbiss geschützt zu sein. Die Wuchshülle besteht zu 100% aus organischem Material und löst sich ganz selbständig in den nächsten Jahren auf, wenn der Strauch aus dem „Äser“ des Rehwildes gewachsen ist.
gepflanzte Felsenbirne in Wuchshüllen
Die Aktion trägt zum Erhalt einer seltenen Strauchart bei und fördert die biologische Vielfalt in unserem Land.

Keine Kommentare

No comments yet.

RSS  Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Sorry, the comment form is closed at this time.

rssRSS
Powered by WordPress