Anbau von nichtheimischen Bäumen in NRW

Mammutbäume - Option für deutsche Wälder? Foto: ASCHEWALD, Quelle: FNRDas Potenzial nichtheimischer Baumarten für den forstlichen Anbau sachlich und vorurteilsfrei prüfen

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und der Landesverband Lippe etablieren in einem dreijährigen Projekt Versuchsflächen mit verschiedenen nichtheimischen Baumarten, die dann langfristig auf ihre Wuchsdynamik, waldbauliche Eignung, Integrierbarkeit in herkömmliche Ernteverfahren, erreichbare Holzqualitäten und ihr mögliches invasives Potenzial untersucht werden sollen. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe unterstützt.

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Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

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Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber kann der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, die zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringert.

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Georg Thumbach – INS HOLZ

03_ohneTitel2015KohleaufPapier200x151cmAusstellung vom 13. Mai bis 16. Juli 2017 in Jena
Georg Thumbach (44) ist ein deutscher Künstler, der seit Jahren im Wald, am Holz und mit Holz arbeitet – besessen wie Künstler eben sind. Wenn er im Wald zeichnet, dann arbeitet er in rasanter Geschwindigkeit, die „Niederschrift“ erfolgt in höchster Anspannung und in kürzester Zeit. Und wenn er mit Grobspanplatten arbeitet, dann sind die Späne immer auch Bestandteil des Bildwerdungsprozesses.

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Säurebelastung der Wälder nimmt ab

Waldbodenprofil. Foto: v.Thünen Institut/WOBodenzustandsbericht macht auf weiterhin zu hohe Stickstoffeinträge im Wald aufmerksam

Wie sich die Belastungen der Wälder in den letzten 20 Jahren verändert haben und in welchem Zustand die Waldböden heute sind, ist in der zweiten Bodenzustandserhebung im Wald flächendeckend untersucht worden. Die Ergebnisse haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts in einem rund 500 Seiten starken Bericht zusammengetragen, der Ende November in Berlin Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt übergeben wurde.

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