Verjüngung/Naturverjüngung

Naturverjüngung meint die Reproduktion eines Baumes bzw. Bestandes. Früher wurde die Verjüngung durch gezielte Maßnahmen der Forstwirtschaft eingeleitet. Heute soll die Naturverjüngung automatisch (d.h. ohne besondere fördernde Maßnahmen) anlaufen und gedeihen. Dies wird bei den meisten Baumarten im Rahmen der sog. Zielstärkennutzung erreicht. Darunter versteht man die Nutzung von Bäumen, die einen bestimmten Zieldurchmesser erreicht haben. Bei der Buche beträgt er im Alter von ~ 130-160 Jahren ca. 60-65 cm, bei der Fichte im Alter von ~ 100 Jahren ca. 45 cm, bei der Eiche im Alter von ~ 250 Jahren ca. 80 cm und beim Ahorn im Alter von ~150 Jahren > 60 cm.

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Voranbau unter Fichte

Fichtenmonokulturen bestimmen heutzutage vielerorts unser Landschaftsbild. Die Gründe dafür liegen vor allem in der Bodenreinertragslehre, die Mitte letzten Jahrhunderts das Denken und Handeln der Forstleute bestimmte, sowie in den großflächigen Fichtenaufforstungen nach dem 2. Weltkrieg.

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