Die Eibe (Taxus bacata L.)

Verbreitung:
Die Eibe war bis zur letzten Eiszeit in ganz Europa vermehrt vertreten. Nach der Eiszeit und mit Voranschreiten der konkurrenzstarken Buche wurde sie heute bis auf wenige Standorte in ganz Europa zurückgedrängt. Hinzu kam eine starke Rodung der Eibenwälder im Mittelalter, weil sie ein sehr elastisches und wertvolles Holz für den Bogenbau lieferte. In England wurde sie aus diesen Gründen vollständig vernichtet.
Ihre spärliche Verbreitung erstreckt sich über ganz Europa bis zum Kaukasus, bis zum nördlichen Kleinasien und bis zum westlichen Nordafrika. In Mitteleuropa zeigt die Eibe einen mehr atlantischen Charakter. Sie fehlt deshalb auch in den kontinentalen Innenalpen, steigt jedoch in den Nordalpen (Fönlage) bis auf 1700 m N.N. und reicht deswegen auch nur wenig mehr nach Osten als die Buche.
Die Eibe steht wie die Schwarzpappel auf der Roten Liste für gefährdete Arten.
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