Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

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Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber kann der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, die zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringert.

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Dem Eschentriebsterben trotzen

Befallene Esche. Foto: H.Schulz/Landesforst MVForscher legen Samenplantage an
Rettung der Eschen?

In einem deutschlandweit einzigartigen Verbundvorhaben bauen Wissenschaftler der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern und des Instituts für Forstgenetik des Johann Heinrich von Thünen-Instituts eine Samenplantage zur Erzeugung von Eschensaatgut auf, das besonders resistent gegenüber dem Eschentriebsterben ist.

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Die Esche – (Fraxinus excelsior L.)

Gemeine Esche – Baum des Jahres 2001

Verbreitung:
Die Esche ist in ganz Europa (mit Ausnahme des nördlichen Skandinaviens und des südlichen Spaniens) verbreitet. In Deutschland ist sie überall anzutreffen – in den Mittelgebirgen (Harz) bis 800 m, in den Alpen bis 1350 m. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich bis in den Kaukasus und nach Kleinasien.

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Das Eschentriebsterben

Von Jonas Barandun - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Die Esche hat als ökologisch wertvolle und wuchskräftige Baumart mit sehr guten Holzeigenschaften innerhalb der letzten Jahrzehnte erheblich an Bedeutung in der Forstwirtschaft gewonnen. Auch galt sie bislang wegen ihrer hohen Trockenheitstoleranz im Hinblick auf den Klimawandel als besonders zukunftsfähig. In Baden-Württemberg ist sie nach der Buche und den heimischen Eichenarten die dritthäufigste Laubbaumart. Vor allem in der Oberrheinebene und auf der Schwäbischen Alb ist sie von sehr hoher lokaler Bedeutung.

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