Das Eschentriebsterben

Von Jonas Barandun - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Die Esche hat als ökologisch wertvolle und wuchskräftige Baumart mit sehr guten Holzeigenschaften innerhalb der letzten Jahrzehnte erheblich an Bedeutung in der Forstwirtschaft gewonnen. Auch galt sie bislang wegen ihrer hohen Trockenheitstoleranz im Hinblick auf den Klimawandel als besonders zukunftsfähig. In Baden-Württemberg ist sie nach der Buche und den heimischen Eichenarten die dritthäufigste Laubbaumart. Vor allem in der Oberrheinebene und auf der Schwäbischen Alb ist sie von sehr hoher lokaler Bedeutung.

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Torfmoore und Klimawandel – Tief eingebrannt

Im Herbst 2015 vernebelten dichte Rauchschwaden monatelang große Teile von Südostasien und legten das öffentliche Leben zeitweise lahm. Ursache dafür waren ausgedehnte Waldbrände in Indonesien, die von manchen Wissenschaftlern schon jetzt als Jahrhundertkatastrophe bezeichnet werden. Die Brände waren besonders massiv, weil das Klimaphänomen El Nino für anhaltende Trockenheit gesorgt hat. Aber auch in normaleren Jahren zerstören Brände regelmäßig Indonesiens Wälder und die mächtigen Torfschichten im Untergrund. „Dies führt zu einem massiven Ausstoß von klimawirksamen Gasen wie Kohlendioxid (CO2). Durch die Torfbrände wurde Indonesien dieses Jahr zu einem der größten Treibhausgasproduzenten weltweit.

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Winterlinde ist Baum des Jahres 2016

Winterlinde: „Lipa krala Mateja - Bojnice“ von Martin Hlauka (Pescan).Ökologisch wertvoll
Mit hoher kulturgeschichtlicher Bedeutung

16.10.2015 Die Winterlinde ist der Baum des Jahres 2016. Um sie ranken sich viele Lieder, Gedichte und Geschichten. Als Hof- und Dorflinde ist sie ein beliebter Baum bei den Deutschen und die Bienen lieben sie wegen des Nektars. Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Und auch im Wald wird der neue Baum des Jahres in den letzten Jahren wieder vermehrt angebaut.

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Ein neuer Schädling befällt die Ulme

Befall durch die  Zickzackblattwespe, Foto: © SDEI/Andrew ListonInvasive Zickzack-Blattwespe in Ostdeutschland entdeckt

Müncheberg, den 26.08.2015. Die eingewanderte Zickzack-Blattwespe breitet sich rasch in Deutschland aus. Wissenschaftler des Senckenberg Deutschen Entomo-logischen Institutes in Müncheberg haben herausgefunden, dass das Insekt mit den charakteristischen Fraßspuren dabei Strecken zwischen 50 und 90 Kilometern im Jahr zurücklegen kann. Ein Befall durch den Schädling kann zu völligem Kahlfraß an Ulmen führen; erstmals wurde auch ein Vorkommen auf Zuchtformen der Laubbäume entdeckt. Die Studie wurde im Fachmagazin „Journal of Hymenoptera Research“ veröffentlicht.

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