Förderung der Schwarzpappel im Forstamt Jesberg

Brochicum unterstützt Neupflanzung der seltenen Baumart

Die Schwarzpappel gehört zu den wenigen heimischen Baumarten, die auf der Roten Liste für gefährdete Arten steht. Nach einer Untersuchung sollen es nur noch rund 3000 größere Exemplare in Deutschland geben. Die Schwarzpappel ist ein Bewohner der so genannten Weichholzaue, also jener Zone entlang von Flüssen, die regelmäßig überschwemmt werden. Zum Keimen benötigt der Schwarzpappelsame rohe und feuchte Sand- bzw. Kiesböden von Flussauen, die aber aufgrund der Begradigung und Verbauung der Flüsse kaum noch anzutreffen sind. Auch die Kreuzung mit nichtheimischen Pappelarten führt zu einem Verlust der echten Schwarzpappel entlang unserer Flüsse.

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